Campus neu interpretiert

Eine gleichermaßen perspektivische wie belastbare städtebauliche Konzeption entwickeln. Das ThyssenKrupp Quartier und sein Headquarter mit hohem Identifikationspotenzial und überregionaler Strahlkraft ausstatten. Die Raumidee Campus neu interpretieren – innovativ umsetzen.

Die Landschaft des neuangelegten Stadtteilparks fließt über den Krupp-Boulevard auf das Gelände des ThyssenKrupp-Quartiers. Dadurch bilden sich zwei städtische Ebenen die über blasenartige Öffnungen und Hohlräume miteinander verbunden sind. Die Blasen formulieren gleichzeitig zusätzliche Frei- und Innenräume von ganz unterschiedlicher Qualität und Dimension.

Die Büroscheiben werden mit Landschaft gleichsam umspült, was ihre lockere Anordnung und damit den offenen und heiteren Charakter der Campusanlage unterstreicht.

Mit ihren sieben bis neun oberirdischen Geschossen orientieren sich die Gebäude an der Höhenabwicklung des städtebaulichen Umfeldes. Unter und in dieser artifiziellen Landschaft entsteht eine eigene und neue „Terratektur“ als 0-Ebene, die geprägt ist durch den freien Wechsel offener Höfe und überdachter Atrien, die teilweise untereinander und mit eingebauten Sonderfunktionsbereichen verbunden sind.

Der Kopfbau Headquarter ist schon aus großer Entfernung als Landmarke gut wahrzunehmen. Das Gebäudeprisma des Headquarters besteht im Wesentlichen aus drei räumlichen Elementen: Der Stahlkonstruktion mit der technoid anmutenden Edelstahl-Glashülle, den sich frei im Gebäude verdrehenden Geschossebenen und den sich miteinander verschränkenden Lufträumen. Insgesamt ein Körper, der in offener Haltung zeigt, was drinnen ist, gleichzeitig aber eine eigene Ausdruckskraft nach außen entwickelt.