Mahlzeit!

Am südlichen Siedlungsrand der Stadt Alzey fügt sich der pavillonartige Neubau der Schulmensa mit seiner Materialität und seiner gestalteten Außenanlage städtebaulich und landschaftlich gut und selbstverständlich ein.

Der Neubau der Mensa besteht zum einen aus dem die Straße abschirmenden Versorgungstrakt. In dem robusten Sichtbetonkubus sind die Aufwärmküche, die Spülküche, Lager- und Technikräume sowie weitere Nebenräume, wie Toiletten und der Personalraum untergebracht. Der sich anschließende 220 Quadratmeter große Saalbau orientiert sich mit seiner dreiseitigen Verglasung großzügig nach Südosten zu den Sportflächen und zur freien Landschaft. Die weiten Dachüberstände bilden den Sonnenschutz vor allem im Süden und überdecken gleichzeitig die Terrassen mit Sitzmöglichkeiten draußen. Ebenfalls überdacht ist der Eingangshof, der sich zwischen den zum Ganztagsbereich umgebauten Containern und dem Neubau herausbildet.
Insgesamt wollten wir hier eine Architektur anbieten, die ein Element der Freizeit und Entspannung im Schulalltag werden kann.
Der Saalbau der Mensa ist als Holzskelettbau konzipiert. Die vorgegebene kurze Bauzeit, sowie der ebenfalls vorgegebene enge Kostenrahmen haben zu dieser Grundsatzentscheidung geführt. Die Systementscheidung für einen Holzskelettbau des Mensapavillons wurde auch wegen der insgesamt positiven CO²-Bilanz der Holzbauweise so getroffen.
Der Mensapavillon mit seinem Versorgungstrakt ist sowohl nach Süden wie nach Norden linear erweiterungsfähig, hält damit alle zukünftigen Optionen offen.